Wanderführer/In

Naturpark Spessart, Eselsweg, Rotweinwanderweg, Spessartwege

Die Wanderführerausbildung hat das Ziel Menschen für das Wandern zu begeistern und sie an die landschaftlichen und kulturellen Besonderheiten der Region heranzuführen. Die Themen reichen von der Planung einer Wanderung über rechtliche Aspekte bis hin zur Handhabung von Wanderkarte, Kompass und GPS. Praktische Übungen und eine in den Kurs integrierte Prüfung ergänzen das Programm, das mit einem entsprechenden Zertifikat abgeschlossen wird.

Was ist ein Wanderführer?
WanderführerInnen sind Personen, die mit Urlaubern, Vereinsmitgliedern oder Freunden geführte Wanderungen unternehmen. Sie sorgen dafür, dass diese interessant, stimmig und kurzweilig ausfallen. Denn sie kennen die Wege, können das Wetter einschätzen und erzählen ihren Gästen unterwegs sowohl von den Pflanzen am Wegrand als auch von „Alltäglichem“, etwa der Arbeit am Bauernhof oder Geschichten aus dem Dorf. Sie wissen außerdem, wo man gut fotografieren, rasten und einkehren kann.

Wie erkenne ich einen Wanderführer?
WanderführerInnen erkennt man am Stoffabzeichen, einem kleinen Metallabzeichen und einem Ausweis mit Lichtbild.

Was darf ein Wanderführer nicht?
WanderführerInnen dürfen keine schwarzen Wege begehen. Das heißt: Wo sie mit ihren Gästen unterwegs sind, herrscht bei normalem Verhalten keine Absturzgefahr. Muss nach alpiner Lehrmeinung gesichert werden – also auf Gletschern, Felsgraten, oder Klettersteigen –, so fällt das bereits in die Zuständigkeit von Bergführern.

Wie wird man Wanderführer?
WanderführerInnen werden vom VAVÖ, dem Verband alpiner Vereine Österreichs, ausgebildet. Die Basis dafür ist ein viertägiges Grundmodul, darauf folgen ein viertägiges Intensivmodul und die Abschlussprüfung. Beide Module finden in der schneefreien Zeit statt und kosten jeweils 575€. Darin inkludiert sind der Kurs, Skripten und die Unterbringung auf Halbpensionsbasis. Danach ist man als VAVÖ-Wanderführer zertifiziert. Die Ausbildung ist für die Ausübung des Berufs genauso relevant wie für die Verbesserung des Eigenkönnens zum Wandern in allen Jahreszeiten.

Die Lehrinhalte der Ausbildung beinhalten?:
  • Orientierung,
  • Tourenplanung,
  • Wetter,
  • Gruppenpädagogik und Kommunikation,
  • Notfallmanagement,
  • rechtliche Verantwortung,
  • Berufskunde,
  • Gestaltung von Wanderungen mit verschiedenen Zielgruppen,
  • naturkundliche Aspekte und
  • Führungsverhalten in Praxis und Theorie.
Das sechstägige Winterwandermodul, das mit Schneeschuhen durchgeführt wird und ebenfalls eine Abschlussprüfung beinhaltet, qualifiziert zum Winter-Wanderführer. Beim Wintermodul liegt der Fokus auf Schneeschuhwandern unter höchstmöglichem Ausschluss von Lawinengefahr, zudem auf Schnee- und Lawinenkunde, Führungsverhalten sowie Orientierung und Spuranlage im winterlichen Gelände.

Gibt es eine Aufnahmeprüfung?
Nein. Solide Fitness, eigene Erfahrung im Wandern und Neugier sind die Basis für die Ausbildung. Hier ist Selbsteinschätzung gefragt.

Seit wann gibt es die Ausbildung zum Wanderführer?
Der VAVÖ hat die Wanderführerseminare im Zuge des „Wanderbaren Österreichs“ im Jahr 1978 entwickelt. Der erste Kurs fand Anfang Mai 1979 statt. Seither wurden die Inhalte stetig weiterentwickelt – es entstanden auch Bücher wie „Erlebnisreich Wandern“ und „Trainingslehre Bergsport“, die direkt über den VAVÖ bezogen werden können.

Wo darf der Wanderführer seine Tätigkeit ausüben?
Unentgeltlich prinzipiell überall. Das entgeltliche Führen ist in Österreich im jeweiligen Landesgesetz geregelt – hier gibt es je nach Bundesland Unterschiede, was die Anerkennung der Wanderführer-Ausbildung betrifft. Für Deutschland, die Schweiz und Südtirol gibt es keine einheitliche Regelung.

Was verdient ein Wanderführer?
Seitens des VAVÖ gibt es hierzu keine Vorgaben. Ein Honorar von 150-200€ ist eine realistische Einschätzung für eine Ganztagestour.

Kann der Wanderführer auch ein Hauptberuf sein?
Natürlich. Möglich und sinnvoll ist das vor allem in Kombination mit anderen Ausbildungen wie einem Biologie-Studium oder in Kooperation mit Tourismusbetrieben, wo entsprechende Wanderungen für Gäste von Hotels oder Pensionen angeboten werden. Da heißt es kreativ und kontaktfreudig zu sein.

Quelle: Quelle: www.bergwelten.com


Ausbildung "Wanderführer/In" im Spessartbund
Grundsatz:
Aufgabe der Wanderführer/Innen der Wandervereine ist es, auf ausgewiesenen Wegen im Flachland und im Mittelgebirge selbstständige Wanderungen zu organisieren, mit Gruppen durchzuführen und diese zu betreuen.

Warum eine Ausbildung zum Wanderführer/In?

Ganz einfach: Weil Kompetenz überzeugt.
Kompetenz vermittelt Sicherheit sowohl demjenigen, der eine Wanderung führt, als auch der Gruppe, die geführt wird.
Geführte, qualitätsvolle Wanderungen sind das beste Werbemittel für Wandervereine und die Region. Die Erwartungen der Teilnehmer und damit die Anforderungen an den Wanderführer/In sind äußerst vielfältig.
Es genügt nicht, dass ein Wanderführer/In vor einer Gruppe herläuft und ihr den Weg weist.
So muss er/sie sich auf eine Gruppe einstellen können, topographische Karten interpretieren und sich im Gelände orientieren können, die Bedeutung der Wegezeichen kennen, sich in Rechtsfragen auskennen, Erste-Hilfe leisten und Wanderungen inhaltlich gestalten können.

Inhalte der Wanderführerausbildung nach dem
Rahmenplan des Verbandes Deutscher Gebirgs- und Wandervereine e.V.:
  • Aufgaben, Tätigkeit, Verantwortung des Wanderführers
  • Organisation von Spessartbund und Wanderverband
  • Struktur und Aufbau des Wegenetzes
  • Orientierung im Gelände u.a. Kompass; GPS
  • Ausrüstung, Bekleidung, Material
  • Gruppenpädagogik
  • Wanderarten, Zielgruppen beim Wandern
  • Führungen und Betreuung von Wandergruppen
  • Familienarbeit –  Wandern mit Kindern und Familien
  • Organisation von Tages- und Mehrtageswanderungen
  • Naturschutz, natur- und umweltgerechtes Verhalten
  • Der Spessart, Heimat und Kultur
  • Rechts-, Versicherungs- und Sicherheitsfragen
  • Marketing und Rhetorik
  • Führungsdidaktik und Kommunikation
  • Wetterkunde
  • Wanderspezifische Erste Hilfe
  • u.v.a.
  • anschl. Abschlussprüfung
Mit vielen praktischen Anwendungen bei Musterwanderungen sowie Tipps und Literaturhinweise.
Die Reihenfolge der Inhalte ist offen.

Quelle: Spessartbund.de


Deutscher Wanderverband

Die Ausbildung des Deutschen Wanderverbandes befähigt den zertifizierten DWV- Wanderführer zur Organisation von verschiedenen Wanderangeboten, zur selbstständigen und sicheren Leitung von Wandergruppen, zur Betreuung von verschiedenartigen Wandergruppen und zur Darstellung von Vorgängen und Entwicklungen in der Natur und Landschaft. Die Inhalte der Ausbildung reichen von Themen wie Kommunikation, Versicherung und Recht bis hin zur Landschaftsgeschichte, Naturpädagogik und Kartenkunde.

Was macht das Zertifikat DWV-Wanderführer® und DWV-Wanderführerin® aus?
transparente Schulungsinhalte: 80 Unterrichtseinheiten qualifizieren den DWV- Wanderführer® in Orientierung, Vielfalt des Wanderns, regionale Kultur und Natur, Naturerlebnispädagogik und Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Recht sowie Führungsdidaktik

Stärkung durch ein patentrechtlich geschütztes Zertifikat: Der Deutsche Wanderverband (DWV) hat den Schutz des Namens DWV-Wanderführer® in München beim Marken- und Patentamt eintragen lassen. Die geschützte Wortmarke gilt es im Sinne der Lehrgangsordnung auszufüllen und als Qualitätsmarke fortzuentwickeln.

Befristung und Fortbildung, Qualitätssicherung für die Marke DWV- Wanderführer®:

Ab 1. Januar 2019 sind alle Zertifikate der DWV-Wanderführer und DWVWanderführerinnen für einen Zeitraum von 5 Jahren befristet. Dies betrifft die bisher 7.000 ausgebildeten ebenso wie die ab dann neu ausgebildeten DWV-Wanderführer®. Eine Verlängerung des Zertifikates um weitere 5 Jahre erfolgt automatisch, wenn bis 31.12.2023 pro Person zwei Fortbildungen im Sinne der vielfältigen Ausbildungsinhalte und eine Erste Hilfe Auffrischung nachgewiesen werden.

Mitbestimmung durch Mitarbeit: Die anzuerkennenden Fortbildungen werden durch dem DWV und seiner DWV-Wanderakademie von den ausbildenden Mitgliedsvereinen / Akademien benannt. Nach Nennung werden diese öffentlich gemacht und sind für alle zertifizierten DWV-Wanderführer zugänglich. Hierbei wird gewünscht, dass auch regionale Kooperationspartner eingebunden und benannt werden.

Qualität durch regelmäßige Kommunikation: Zertifizierte DWV-Wanderführer® erhalten vom Deutschen Wanderverband viermal jährlich das Multiplikatorenmagazin WANDERZEIT und bei Abgabe der persönlichen Mailadresse auch unregelmäßig Newsletter oder digitale Informationen.

Identifikation durch Bindung an den Gebietsverein: Das Zertifikat DWV- Wanderführer® erhalten nur Mitglieder aus Vereinen, die Mitglied im Deutschen Wanderverband (DWV) sind. Die Kommunikation durch den DWV-Mitgliedsverein (Gebietsverein) gibt allen die Chance in den direkten Dialog und Austausch mit dem zertifizierten DWV- Wanderführer® zu treten. Wichtige Anliegen, rechtliche Neuerungen, Fortbildungsinhalte im Verein oder bei kooperativen Partnern, etc. vieles kann vermittelt werden vor allem bei digitaler Kommunikationszukunft. Identifikation durch einheitliches Erscheinungsbild: Der Deutsche Wanderverband (DWV) ermöglicht allen zertifizierten DWV-Wanderführern® und DWV- Wanderführerinnen® sich über seinen Mitgliedsverein zu vergünstigten Konditionen sich ein einheitliches Outfit (Jacke, Weste, T-Shirt) der Firma Maier Sports zu bestellen, bitte sprechen Sie uns an. DWV-Wanderführer® und DWV-Wanderführerin® eine Ausbildung und ein Zertifikat des Deutschen Wanderverbandes mit transparenter, verlässlicher und nachhaltiger Qualität.

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